ERWIN LEDER  &  DRAKON 

präsentieren

 


KILLE KILLE

Krimi, Grusel & Erotik von E. W. HEINE


SAMSTAG, 17. SEPTEMBER 2016, 20:00 Uhr


DRAKON
1010 Wien, Drachengasse 3
(U1, U4 Schwedenplatz)

 

 

Das kleine aber feine DRAKON in der Wiener Drachengasse 
https://www.facebook.com/Drakon-386418171399681/
http://www.restauranttester.at/drakon.html
eröffnet seine Saison 2016/2017 mit der Gründung einer Literaturschiene: ich habe die Ehre, den Reigen zu beginnen und werde mit einigen von E. W. Heines packenden KILLE KILLE Geschichten überraschen:

 

E. W. HEINE, Meister der Pointe, besitzt die Gabe, seinen Erzählungen innerhalb weniger Sätze entscheidende Wendepunkte zu geben, den Leser in die Irre zu führen, um ihn schließlich völlig zu überraschen. Damit treibt er die Spannung aufs Äußerste, darin ist er kaum zu überbieten. Er versteht es, seine naturwissenschaftlichen, literarischen und juristischen Sachkenntnisse so packend einzuflechten, dass wir nie wirklich wissen, ob seine Angaben den Tatsachen entsprechen oder seiner Phantasie entspringen. Sein Repertoire ist scheinbar unerschöpflich. Unsere Nachbarn bezeichnen ihn als deutschen Roald Dahl. Seine Geschichten beginnen oft als leichte nette Unterhaltung, aber dann ...

Der Schriftsteller mit Berufsethos: »Das Schlimmste, was mir passieren könnte, ist die Vorstellung, dass ich jemanden langweilen würde.«

 

Sehr danken möchte ich E. W. HEINE für die Übertragung der Aufführungsrechte.

 

Eintritt frei, Spenden erbeten!


DRAKON auf Facebook
E. W. HEINE

Der Abend auf FB

 

_______________________

 

 

 

über E. W. Heine:

HEINEs Geschichten sind Bilder: Satire, skurril, abstrus, zum Teil makaber, jedenfalls überraschend – in Aufbau und Pointe. Der Mensch selbst ist es, der den Horror auslöst. Für diese Geschichten sollte man einen guten Magen haben: sie beginnen immer als leichte nette Unterhaltung, aber dann ...

Vielleicht werdet Ihr die eine oder andere Geschichte für eine ungeheuerliche Übertreibung halten, doch erinnert Euch sich bitte an Goethes Aussage: „ich habe niemals von einem Verbrechen gehört, das ich nicht auch hätte begehen können.“

„Das Grauen wächst aus dem alltäglichen Leben, eben deshalb ist es so grauenhaft und makaber.“ (Westfälische Rundschau, Dortmund).

HEINE durchforstet alles; es scheint nichts zu geben, was er unberührt lässt, von zärtlicher Erotik über die Gewaltsamkeit des alltäglichen menschlichen Zusammenlebens bis zu Folter und Mord, begangen von scheinbar harmlosen Mitmenschen. Er befasst sich mit dem anonymen Tod an der ehemaligen Berliner Mauer ebenso wie mit der Geheimnis umwitterten Gerüchteküche von Lebensgewohnheiten oder verborgen gebliebenen Todesursachen berühmter Persönlichkeiten.

HEINE liefert die Fakten und Hypothesen und wir, die Leser, sind die Kommissare und Untersuchungsrichter.

 

Seine Biographie findest Du z.B. auf seiner website
E. W. HEINE
oder auf wikipedia
E. W. HEINE auf Wikipedia

E. W. HEINE über sich:

„ … Die meisten Menschen führen ein recht langweiliges Leben. Es liegt nicht in meiner Absicht, dieses Leben nachahmend zu beschreiben. Ich versuche es neu zu arrangieren, zu dramatisieren, um es interessanter, erregender, überraschender aufzuführen. Der Effekt ist mir wichtiger als die Realität. Handlung bedeutet mir mehr als intellektuelle Abstraktion. Die Realität hat ihre Grenzen. Die Phantasie ist grenzenlos. Ich gehöre zu den Verehrern der raffinierten Scheherazade der Märchen aus Tausend-und-einer-Nacht, die dem Tod nur entging, weil sie erzählte, ohne zu langweilen.

Ich glaube nicht an den Satz: „Lebe so, als ob der heutige Tag dein letzter wäre!“ Ich lebe so, als ob ich noch hundert Jahre vor mir hätte. Ich habe lange gebraucht, um jung zu werden.

Ich will mit meinen Büchern nicht Dumme gescheit, sondern Gescheite nachdenklich machen. Dabei bemühe ich mich, die Stellen wegzulassen, die der Leser im Allgemeinen überspringt. …“

 


„Was ich nicht mag:“
Weihnachtsfeiern, Weltkriege, Schlipse und Schlangestehen, Erzieher umd Emanzen.
Sämtliche Ämter, vom Finanzamt bis zum Standesamt, jede Form von Ketten, auch Kettenraucher, alle Massen, egal ob auf der Straße oder auf der Personenwaage.

„Was ich mag:“
Nudelsuppen und Nobelpreise, alle Eliten, egal ob im Bett, im Weinkeller oder im Bücherschrank.
Schöpferischer Müßiggang vom Schreiben bis zum Schilaufen.
Vom Lesen vergöttert, von der Steuer vergessen.
Nie verlegen, aber immer einen Verleger.
Verlass auf Hirn und Hoden bis ins hohe Alter und einen sanften Tod im Schaukelstuhl mit einem guten Buch im Schoß.


Sein Motto:

Es gibt drei Regeln, wie man einen erfolgreichen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiss niemand wie sie lauten.

Ein Autor, der über seine Bücher spricht, ist dabei genauso voreingenommen wie eine Mutter, die über ihre Kinder spricht...

Wer einen Autor kennenlernen will, weil ihm die Bücher gefallen, der handelt genauso unüberlegt wie jemand, der eine Kuh kennenlernen will, weil ihm ihr Käse schmeckt.

Bei jeder Veranstaltung, an der ich teilnehme - vom Theater bis zur Oper, von der Lesung bis zur politischen Kundgebung oder Kirchenpredigt - frage ich mich, wann würdest du abschalten, wenn es im Fernsehen wäre? Häufig nach wenigen Minuten.

Man sollte jeden Abend mit einem guten Buch ins Bett gehen, oder wenigstens mit einem, der gerade ein gutes Buch gelesen hat.

 

Gedanken zum historischen Roman:

„Wenn man einen historischen Menschen beschreibt, kann man nicht zeigen, wie er wirklich war, sondern nur, wie er gewesen sein könnte in seinen Handlungen und Widersprüchen. Möglicherweise wissen wir heute mehr über die beschriebene Person, als sie selbst von sich wusste.“

 


über schöpferischen Müßiggang:

„Eine Weile, wo und wie auch immer, als Vagabund gelebt und Zeit für sich gehabt zu haben, ist für jeden Künstler eminent wichtig.“

 


SPANNUNG GARANTIERT!

  

 

 

 

 

  

 

ERSTES WIENER LESETHEATER

präsentiert

 

 

 

- es hat uns ganz ausgezeichnet gefallen und Spaß gemacht, für Euch zu spielen, Ihr ward ein tolles Publikum! Viele Dank für den kolossalen Besuch! - Im Anhang: der "Weltuntergang" mit Feuer unterm Hintern... :-D (pic: Erich Joham)

 

 

 

ERWIN LEDER & CHARLOTTE LEITNER

zum 199. GEBURTSTAG

von KARL VALENTIN und ERWIN LEDER

 

134 JAHRE KARL VALENTIN & 65 JAHRE ERWIN LEDER -

wie sind diese beiden gebündelt auszuhalten - mit einer entsprechenden Liesl vielleicht?

 

Was soll ich denn ohne großes Tammtamm und Wichtigtuerei nach so vielen schönen und geehrten  Jahren von Valentin-Interpretationen heute noch über meinen Valentin erzählen? Pingelig akribischer oder tumb beharrlicher Interpret einer Sprache und Gesellschaft der Zwischen- und Nachkriegszeit, phänomenaler Wortsätzer und Körponist: so Karl Valentin zu beschreiben fällt mir nicht schwer. Und jene Töne zwischen ihm und Liesl Karlstadt haben wir 2012 im ERSTEN WIENER LESETHEATER mit Charlotte Leitner und vor allem auch Eva Dité sehr genau beleuchtet. Klassiker bedürfen keiner großen Änderungen von Texten als vielmehr achtsamer eigenständiger Darstellungen zeitadäquater Bühnenfiguren.

Überaus wahrlich freue ich mich jedoch, nach 31 Jahren wie gesagt verschiedenster Interpretationen eine Partnerin ankündigen zu dürfen, die ich vor 29 Jahren kennen lernte: LOTTE LEITNER. Diese unglaublich weibliche Herzin und feinfühlige Menschin, akribische Ausbündin als Bühnenfigur und Seele an Beharrlichkeit, seit ich sie 1987 kennen lernte - sie lehrte mich übrigens zudem 2012 innerhalb von 2 1/2 Monaten, die Rolle des Narren in Reimanns LEAR an der HH Staatsoper unter Simone Young „sprechzusingen“ - ist seit ihrer Kindheit schon per familia mit einer „Liesl Karlstadt“ konfrontiert gewesen gleichsam wie ich mit „meinem Valentin“. Eine späte Offenbarung?
 

Vielleicht… lassen Sie sich einfach überraschen!

 
 

HABEN S ZEIT – GEH´N S´MIT!

BLÖDSINNVERSE

DER LIEBESBRIEF

DER FEUERWEHRTROMPETER

IN DER APOTHEKE

AM HEUBODEN

TROMMELVERSE

WO IST MEINE BRILLE?

ZWANGSVORSTELLUNGEN

DIE ORCHESTERPROBE (Strich)

 

- PAUSE -

 

ENTENTRAUM – MIR HAT GETRÄUMT

KURZ UND BÜNDIG

DIE UHR VON LÖWE

SEMMELNKNÖDELN – STREIT MIT SCHÖNEN WORTEN

CHINESISCHES COUPLET

KONFERENZ IN DER UN

DIE FREMDEN

WELTUNTERGANG

 

evtl.

DIE HANDTASCHE

DIE BAYERISCHEN SEEN

 



Wir danken dem PERO-Verlag für die Aufführungsrechte!

 
Der Förderverein ERSTES WIENER LESETHEATER wurde 1990 u.a. von Rolf Schwendter gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein mehrheitlich bestehend aus Amateuren, Autor_innen, Schauspieler_innen und Regisseur_innen, die es sich seitdem zur Aufgabe machen, ein breit gefächertes Spektrum an Literatur an ein breit gefächertes Spektrum von Publikum zu vermitteln. Das ERSTE WIENER LESETHEATER versteht sich als ein anregen, bilden und unterhalten möchtendes Kulturforum auf Nonprofitbasis, zugänglich für alle friedfertigen Menschen gleichermaßen ohne Ansehen auf Herkunft, Geschlecht, Rasse und Religion.
 

AUFFÜHRUNGEN IM RAHMEN DES FÖRDERVEREINS ERSTES WIENER LESETHEATER
FINDEN GRUNDSÄTZLICH BEI FREIEM EINTRITT STATT — SPENDEN ERBETEN !
 
 
 
 
 

 

 

ANGST is streaming now online! 

check out the new US bluRay editions trailer of ANGST at CULT EPICS

http://www.cultepics.com/product-detail/angst/

 

 

Aribert Reimann:

LEAR

Wiederaufnahme an der Hamburgischen Staatsoper

 

Musikalische Leitung: Simone Young

Inszenierung: Karoline Gruber

Bühnenbild: Roy Spahn

Kostüme: Mechthild Seipel

Licht: Hans Toelstede

Video: Karl-Heinz Stenz

Dramaturgie: Kerstin Schüssler-Bach

 

alt


Bo Skovhus - König Lear
Wilhelm Schwinghammer - König von Frankreich
Christian Miedl - Herzog von Albany
Peter Galliard - Herzog von Cornwall
Jürgen Sacher - Graf von Kent
Lauri Vasar - Graf von Gloster
Andrew Watts - Edgar
Martin Homrich - Edmund
Katja Pieweck- Goneril
Hellen Kwon - Regan
Siobhan Stagg - Cordelia
Erwin Leder - Narr
Frieder Stricker - Bedienter

 

Herzlichen Dank allen Beteiligten für diese furiose Aufführungsserie im Mai 2014 sowie die gelungene DVD Aufzeichnung - die erste überhaupt dieses zeitgenössischen Stücks. Es war ein unvergessliches Erlebnis mit Euch allen!


allgemeiner Pressepiegel:
http://www.hamburgische-staatsoper.de/de/2_spielplan/index.php?tmpl=presse&event=97802&t=

http://www.opernnetz.de/seiten/rezensionen/ham_lea_sch_120115.htm
http://derstandard.at/1326504123314/Staatsoper-Hamburg-Ein-Koenig-beim-Notar-und-doch-ganz-allein

Rezension & Video:
http://opernblog.blogspot.co.at/2012/01/lear-staatsoper-hamburg.html

 

______________________



sehr aktuell und äußerst dringend:
 

 

HILFE FÜR DIE MAKÁ-INDIANER IN PARAGUAY

 

Dieses von Christa und Bernd Zimmermann als "kleines Hilfsprojekt" bezeichnete Vorhaben ist bei näherer Betrachtung ein Überlebensprojekt. Vor einigen Tagen erhielt ich folgendes Schreiben: ...

 

weiterlesen...