Mark Twain: Tom Sawyers Abenteuer  

 

eine Leseaufführung bearbeitet von Manuel Dragan 

im Rahmen des Ersten Wiener Lesetheaters

 

Tom wächst bei seiner strengen, aber liebevollen Tante Polly auf. Im Gegensatz zu seinem braven Halbbruder Sid hat Tom den Kopf voller Streiche und – genau wie sein bester Freund Huckleberry Finn – immer Lust auf ein Abenteuer. Eines Nachts werden die beiden Zeugen, wie der Gauner Indianer Joe im Streit den Dorfarzt ersticht. Die Tat schiebt er dem Trunkenbold Muff Potter in die Schuhe. Aus Angst vor Joe beschließen die beiden Jungen, niemanden davon zu erzählen. Doch dann droht Muff die Todesstrafe und Toms Mut und Gewissen werden auf eine harte Probe gestellt…

Der Autor Samuel Langhorne Clemens wuchs ab dem Jahr 1839 in Hannibal auf, einer Hafenstadt am Mississippi im US-Bundesstaat Missouri. Die Stadt diente ihm später als Kulisse (St. Petersburg) für sein Werk „Tom Sawyers Abenteuer", das er im Jahre 1876 schrieb. Und auch die schlechte wirtschaftliche Situation seiner Eltern spielte eine große Rolle darin. 

Sein Künstlername, Mark Twain, entstammt der Flussschiffersprache und ist ein Ausdruck für „zwei Faden“ (3,69 m). Damit ist die Wassertiefe gemeint. Auf seinen vielen Reisen besuchte Mark Twain oft Europa und verarbeitete seine Eindrücke in vielen Aufsätzen und Büchern. Unter anderem schrieb er auch den Aufsatz „The Awfull German Language“. 1870 heiratete Mark Twain Olivia Langdon und übersiedelte nach Hartford im US Bundesstaat Connecticut. Ab dann entstanden viele seiner bekanntesten Werke, u. a. sein Meister- und berühmtester Roman „The Adventures of Huckleberry Finn", der 1884 erschien. 

Mark Twain starb 1910 als eine gefeierte Persönlichkeit. Nach einem Master-of-Arts-Titel, der ihm 1888 ehrenhalber verliehen wurde, verlieh ihm die Yale Universität 1901 auch einen Ehrendoktortitel. Sein Werk hat viele amerikanische Autoren beeinflusst. 

Ernest Hemingway über Mark Twain: „All of American literature comes from one book by Mark Twain called Huckleberry Finn ... There was nothing before. There has been nothing as good since." 

 

Erzähler - Erwin Leder 

Tom Sawyer - Manuel Dragan 

Huckleberry Finn / Muff Potter - Manuel Girisch 

Tante Polly - Renate Gippelhauser 

Becky Thatcher - Gini Lampl 

Indianer Joe (Injun Joe) - Harald Jokesch 

Dr. Robinson / Joe Harper - Leonhard Srajer 

Sid / Pfarrer / Verteidiger / Miss Harper / Lehrer Dobbins / Spanier - Christa Kern 

 

DONNERSTAG, 11. APRIL 2019, 19:30 Uhr

 

WEINHAUS SITTL 

Pelikanstüberl 

1160 Wien, Lerchenfelder Gürtel 51

U1, Straba 2 „Josefstädter Straße“ 

 

Eintritt frei! 

www.lesetheater.at  

 

 

 

 

Guten Morgen am Aschermittwoch 2019! 

 

In Wien scheint die Sonne, und, auf dass wir sie global noch lange genießen und vor allem auch ertragen mögen, anbei ein Appell an die Vernunft: 

 

nehmen wir einmal an, es wäre alltäglich normal, dass global um jeweils 09:35 für 5 Minuten jeder Verkehr zum Stillstand kommt, jegliche Arbeit ruht und die Menschen überall auf Straßen, Plätzen oder zu Hause jegliche Aktivität einstellen würden. Man dürfte sich aber wo immer begrüßen und miteinander sprechen...

 

Wir lassen inzwischen die größte Wirkungstransportgeschwindigkeit, welche die Natur zu bieten hat, nämlich die Lichtgeschwindigkeit (c = 299.792,458 km/sec) in unseren Alltag ein (Computer und Internet arbeiten mit c). Von der Geldwirtschaft however bis zum Privatleben gehen wir wie selbstverständlich an die Grenzen des natürlich Möglichen. Gleichzeitig bedienen wir das „Plank‘sche Wirkungsquantum“, die kleinste Wirkungsgröße, die es im Universum quantenmechanisch überhaupt gibt, z.B.  beim frei setzen von Elektronen im Laserpointer. Das sind Größenordnungen, die wir uns - vielleicht - noch vorstellen können - die meisten von uns noch nicht einmal das - aber wir gehen mit Ihnen täglich um wie unmündige Konsumidioten. Wir verschleudern nicht nur massiv Ressourcen, wir verbrauchen dazu auch noch viel zu viel Energie. 

 

Energieverbrauch und Erderwärmung sind seit Bestehen der Menschheit noch nie so rasch angestiegen wie in den letzten Jahrzehnten und haben seit Homo Sapiens‘ Gedenken (300.000 Jahren) einen eklatanten Höhepunkt erreicht. Auswirkungen wie Nervosität, Hektik, Aggressivität und Schlaflosigkeit sind NOCH nur marginale Nebenwirkungen und werden verdrängt. Ich habe noch nie zuvor täglich so viel Lieb- und Respektlosigkeit wahrgenommen wie in den letzten paar Jahren, während profitorientierte, verantwortungslose Ökonomien immer hilfloser versuchen, Naturgesetze in Geschäftsmodelle zu zwingen. 

 

Naturgesetze sind universelle Tatsachen, und wir haben nicht einmal ein Mitspracherecht. Mit der Natur in Einklang zu leben oder wenigstens respektvoll mit ihr in Kontakt zu treten, ist längst kein „Soll“ mehr, es ist ein „Muss“ geworden. Und doch scheint die Politik unter dem Einfluss der Profitwirtschaft bisher unfähig zu sein, entsprechende Gesetze zu erlassen, um den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur bis 2025 auf deutlich unter 2 °C zu begrenzen (Pariser Klimaabkommen 2015); immer noch wird sinnlos krampfhaft versucht, die Natur zu beherrschen getreu dem Missverständnis „macht euch die Erde untertan“. (1. Mos. 1/28)

 

An alle angeblich christlich orientierten Politiker, Wirtschafter, Christen und anders Bibelkundige: es steht auch geschrieben, „Allesamt seid untereinander untertan und haltet fest an der Demut. Denn Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ (1. Petr. 5/5) Um das zu begreifen muss keine/r Christ/in sein, dazu genügt der Hausverstand, welcher beim „großen Blonden“ und anderen mächtigen Profitgeiern in den USA, der EU, Russland, China, Arabien usw. usf. abhanden gekommen ist: Leute, auch Ihr werdet nicht flüchten können. Weder seid Ihr fähig, 11,2 km/sec hochzuspringen, noch werdet Ihr auf einer Raumstation, am Mond oder Mars überleben, dazu ist die Zeit zu kurz. Wollt Ihr ernsthaft mit Euren Familien in wenigen Jahren hier mit verschmoren? 

 

Wissenschafter sind keine Hofnarren sondern ernst zu nehmen! Wissenschaftlich bewiesene Realität ist: 

die Natur ist ein komplexes lebendiges Ganzes und kommuniziert gleichzeitig auf unzähligen verschiedenen Ebenen. Sie wird nicht auf den Menschen warten, das kann sie gar nicht. Deshalb muss sehr unmittelbar gelten: 

  • Raus aus den Kohlenstoffemissionen!
  • Rein in erneuerbare Energieforschung und -umsetzung! 
  • Raus aus der „Seltenen-Erden-Industrie“! 
  • Rein in die Brennstoffzellenforschung! 
  • Weniger Fleisch essen! Die Menge an Schlachtvieh global derzeit erzeugt Unmengen an Stickoxyden und trägt daher ebenfalls wesentlich zur Erderwärmung bei.
  • Ausbau des öffentlichen Verkehrs - vor allem und ganz massiv in ländlichen Bereichen!
  • Und: fünf (5) kontemplative Feiertage jährlich zusätzlich, an denen niemand privat Auto fährt und keine/r Ressourcen verschwendet: je einen für die vier Elemente und einen für den Klimawandel, 

auf dass wir das Ruder gemeinsam selbstverantwortlich noch herumreissen, und unsere Nachkommen eine lebenswerte Welt vorfinden mögen! 

 

Möge das als freundliche Aufforderung und zugleich eindringliche Bitte zur Kenntnis genommen werden: die inzwischen global zunehmend gefährlichen Drohungen überlasse ich der Natur selbst.

 

Sachdienliche Hinweise: 

 

Datensatz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach für die Mitteltemperatur in Deutschland in den Jahren 1881 bis 2017.

 

 

Die Grafik visualisiert die Durchschnittstemperatur für Deutschland zwischen 1881 und 2017; jeder Streifen steht für ein Jahr, Basis ist der Datensatz des DWD; Grafik: Ed Hawkins / www.klimafakten.de 

 

Prof. Dr. Harald Lesch: „Mit Naturgesetzen kann man nicht verhandeln.“

https://youtu.be/12AXaI5ucEA 

 

Harald Lesch an der TH Köln 2019, Vortrag Zeitalter des Kapitalozän

https://youtu.be/BlXgHcd7tok 

 

Harald Lesch beim Diözesanempfang 2019

https://youtu.be/_ccCrhWhkTQ 

 

Webbase (deutsche Variante von Science Daily, Klaus Tschira Stiftung) zur unmittelbaren Veröffentlichung wissenschaftlicher Inhalte 

https://www.scinexx.de/diaschauen/klimawandel-in-deutschland/ 

 

 

https://www.klimafakten.de/meldung/gute-grafiken-zum-klimawandel-die-anleitung 

 

WER

heutzutage kennt dieses Lied noch - ein Kinderlied aus den 1920er Jahren, das nach den Wirren des WK II in den 1950er und 1960er Jahren damals ausgerechnet in der Faschingszeit immerhin für viel emotionale Versöhnung unter uns Österreichern und Deutschen angetan ward? 

 

Refrain:

Heile, heile Gänsje

Es is bald widder gut,

Es Kätzje hat e Schwänzje

Es is bald widder gut,

Heile heile Mausespeck

In hunnerd Jahr is alles weg.

 

https://youtu.be/cVWaJFjMEqA 

 

Na? Erinnert sich jemand? 

 

Jaja, mag f „heutige Verhältnisse“ rührig, gar schmalzig klingen. Die Sache hat aber einen sehr tiefen Hintergrund, junge Freund_innen: 

Ich werde mich immer erinnern an eine Strophe, welche Ernst Neger zu Beginn der 1960er Jahre anlässlich d. Mainzer Karnevals sang: 

 

Des Nachts bei uns zu Hause, 

da klopft es an der Tür 

sehr heftig ohne Pause, 

wer konnte was dafür?

Mei‘ Bruder öffnet leise, 

da brachen sie herein 

und hatten alle abgeführt, 

doch ich blieb - ganz allein... 

 

Und ohnmächtig viel Stunden lang, 

da dacht‘ ich, was mei‘ Muddä sang:

 

Heile, heile Gänsje

Es is bald widder gut,

Es Kätzje hat e Schwänzje

Es is bald widder gut,

Heile heile Mausespeck

In hunnerd Jahr is alles weg.

...

 

Helau & Alaaf, liebe Freund_innen, 

Närrinnen, Narranesen!

 

Der Ruf „Helau“ ist in vielen Karnevalshochburgen verbreitet. Oft wird er auch mit „ll“ geschrieben. Über seine Entstehung gibt es zahlreiche Erklärungsversuche: Am Niederrhein soll das „Helau“ einmal ein Hirtenruf gewesen sein. Eine weitere Erklärung leitet „Helau“ von Halleluja ab. Manche behaupten auch, dass „Helau“ auch „Hölle auf“ oder „hel auf“ (Hel = germanische Göttin der Unterwelt, hieraus hat sich Hölle entwickelt) bedeuten kann; denn Karneval wird ja schon seit sehr langer Zeit gefeiert, um den Winter und die bösen Geister, die bei der Öffnung der Hölle auf die Erde kamen, zu vertreiben.

Etwas anders gestaltet sich die Herkunft des Kölschen Karnevalsrufs "Alaaf". Vermutlich liegt der Ursprung im Begriff "all-ab" (mundartlich "all-af"), was so viel bedeutet wie "alles zur Seite". "Kölle alaaf" könnte man also folgendermaßen frei übersetzen: "Achtung Kölle, Platz da! Hier kommen die Jecken!"

 

  • Des berühmten Ernst Negers einfache und bescheidene Version am Mainzer Karneval 1966, also zur Zeit des damals sich inzwischen durchgesetzt habenden mittels weltberühmtem Marshall-Plan - wie wir in Österreich auch - geförderten „Wirtschaftswunders Deutschland“: 

Kann sagen, wer & wie was will: der Marshallplan war ein unaussprechlich sozialpolitischer Segen für all die ärmsten der armen Europäerinnen damals nach dem Krieg - vor allem aber: für Deutsche und Österreicher: 

ich wünschte, die Europäer_innen hätten ihn nach der „Öffnung 1989“ an unsere Geschwister im Osten „als Erbe“ im gleichen Sinne weiter gegeben: 

dann nämlich hätten diese selbständig ihr neues System wählen und durch wenigstens einige Jahre selbst erarbeiten dürfen können und hätten nicht in Abhängigkeit/en unseres damals freilich schon sehr entwickelten Banken/Kapitalwirtschaftssystems geraten müssen.

 

Man kann über „Kapital“ lästern, ja. Aber ganz so ohne geht die Chose auch nicht. Über Imperialismus zu schimpfen, DA bin ich gleich dabei. Owa hoit aa, ohne Göd ka Musi. Als die Mauer Ende 89 fiel, waren wir alle immerhin doch sehr glücklich.

 

Ja 😔

 

Was mich bis heute besonders traurig macht: 

als ich damals in Berlin wohnte, hatte ich dies erkannt und prophezeit, dass die Wessies auf diese schnöde Art und Weise die Ossies nur kurzfristig „überrumpeln“ würden - und das war’s denne auch, und ich konnte es doch nicht verhindern. 

 

Tja 😢

 

Was bleibt?

Eine unaufgeklärte „Masse“ an neuReichen und neuArmen. Die Einen zu bequem und faul, die Folgen und Konsequenz ihrer eigene Geschichte zu erkennen, die Anderen zu überfordert, ihre Allgemeinbildung nachzuholen abtriftend in eine lebenslange Sklaverei Macht bestimmten Kapitals

- und hoffentlich nicht mehr Imperialismus gesteuert... !

 

Und dann noch die computerglobalisiert nicht säkularisierte Zuwanderung aus dem Mittelalter... 

 

In der 6. Klasse im Mu.päd. Scheibbs gab‘s da 1967 einen „apfeltalerischen“ Vers: 

„Es knarrt die Tür, 

es zieht. 

Wer kann dafür: 

er flieht.“

 

Damals fand ich ihn lustig, wir haben alle sehr gelacht. Hätte ich geahnt, dass dieses „Miss Marple-Gedichtlein“ heute eine Kickl-Gültigkeit hervorbringen würde, wäre ich in der Klasse damals ruhig aufgestanden prophezeiend, „das Pendel kann sich allemal wenden. Wehret den Anfängen.“

Was bleibt mir heute als ruhig den Wind zu stehen und zu postulieren, „Wehret den Anfängen, bevor ein Sturm uns alle wieder wenden würde!“

 

❤️

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Heile,_heile_G%C3%A4nsje 

 

 

 

 

 

 

 


Wenn beeindruckende, Beispiel gebende legendäre Kollegen, mit denen ich gearbeitet und einige Stunden der Empathie verbracht habe, aus dem Leben scheiden müssen, kann ich mich weder der Trauer entziehen noch der Freude, sie ein bisschen kennen gelernt und Essentielles gelernt haben zu dürfen. Nicht etwa nur, weil BRUNO GANZ, zurecht oft wie etwa auch Oskar Werner als „Die Stimme“ bezeichnet, im Allgemeinen ob seiner Genialität und seines Mut zu schwierigen Rollen hoch geschätzt wird. Diesbezüglich kenne ich auch andere Kollegen. Für mich war er vor allem ein Kollege mit Haltung und großer Aufmerksamkeit. Als Schauspieler schätzte ich ihn für seine Feinfühligkeit, Zuverlässigkeit, seinen Forschertrieb, sein Durchhaltevermögen und seinen eleganten leisen Humor.

Im Frühjahr 1996 war es mir gegönnt, mit ihm zu arbeiten, wir drehten gemeinsam einen TATORT-Krimi (Schattenwelt) in München. Bruno und ich mimten zwei Antagonisten innerhalb der Münchener Pennerwelt, nicht eigentlich Antagonisten, die beiden Figuren vertraten dieselben Interessen, aber auf verschiedene Art und Weise. Was mir sofort imponierte, war seine Art, sich eine Figur zu erarbeiten und sachlich und ruhig Stück für Stück umzusetzen. Er agierte und reagierte bei jedem einzelnen Take (jeder einzelnen Aufnahme) in Nuancen auf neue frische Weise. Jede noch so kleine Regung nahm er wachsam auf und setzte sie unmittelbar in neue Blicke und Töne um, sodass seine Art gegenwärtig zu sein eine ständige Herausforderung für mich war. Als Interpret hatte er ein musikalisches Ohr von extremer Aufmerksamkeit, und wenn ich ihn nach einem Take wegen seiner nuanciert neuen Interpretation anlächelte, lächelte er auf listig schlanke Weise zurück bedeutend: ich nehme das Match an, was immer Du tust, ich antworte Dir entsprechend, ich geb´ Dir den Ball zurück, mach mit ihm, was Du willst. So entwickelte sich unsere Arbeit schlank und niveauvoll ohne viel Gerede zu immer neuen Höhepunkten und jeder einzelne Drehtag mit ihm zu einem Tennismatch von Grand Slam Niveau.

Was mich an der Schauspielarbeit egal in welchem Genre so herzlich begeistert, hat sich mit ihm in diesen vier Drehwochen auf unaufdringliche Weise erfüllt. Und egal, ob eine/r durch und durch vom Theater kommt oder sich im Filmgenre zu Hause fühlt: die Fähigkeit, nicht nur auf eine Sache konzentriert zu sein sondern ständig aufmerksam auf alle Einflüsse rundum zu achten und gegenwärtig sein zu wollen und zu können, ist die Grundvoraussetzung im Schauspiel neben allen allen Voraussetzungen wie Text und sonstige notwendige handwerkliche Verabredungen.

Bruno Ganz hat es sich weder während seiner fulminanten Schauspiellaufbahn noch in seinem bewegten Leben bis zuletzt nicht leicht gemacht. Seine großen Erfolge waren begleitet von allen möglichen Höhen und Tiefen, was ihn zu dem geformt hat, der er war. Als schauspielerischer Gigant ist er zu Lebzeiten Legende geworden und war doch ein überaus liebenswerter gegenwärtiger Mensch. Den letzten tapferen Kampf mit seiner Krankheit musste er dann leider doch verlieren: mein herzliches Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden.

 

Danke für Dich, lieber Bruno 💞  R. I. P.  ❤️

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Ganz

 

aus TATORT - Schattenwelt (Regie: Josef Rödl, 1996, BR)
vorne: VIKTOR SCHENKEL (Charly), BRUNO GANZ (Bombadil), ERWIN LEDER (Rabe)
hinten stehend: HANS ARNDT (himself), PETER BACHMAYER (Schinderhans)

 

aus TATORT - Schattenwelt (Regie: Josef Rödl, 1996, BR)
BRUNO GANZ, MARION MITTERHAMMER, DOMINIC RAAKE, ERWIN LEDER

 

 

 

 

ERWIN   LEDER   &   LOTTE   LEITNER  

als 

KARL VALENTIN  &  LIESL KARLSTADT

 

 

 

 

"MÖG’N HÄTT’ I SCHO’ WOLL’N…"

 

  

Ein kurzweiliger Abend erinnert an dieses phantastische Komikerpaar 

 

 

am Freitag 25. Jänner 2019, 19:30 Uhr

 

im Schutzhaus Gartenfreunde Ottakring 

Steinlegasse 15, 1160 Wien

 

 

Wie’s aussieht, sind VALENTIN & KARLSTADT am Leben: der explosive Abend hat dem Publikum, dem Schutzhaus, dem Veranstalter Joe Himmelbauer und uns große Freude und gehörigen Spaß bereitet. Danke unserem Publikum für die zahlreiche Anteilnahme! Und großen Dank auch dem Schutzhaus Gartenfreunde Ottakring, Eva, Christoph, der feinen Küche und den beiden freundlichen Kellnerinnen! 

Der Abend selbst lebt auch insofern weiter, als Lotte & ich ihn jetzt nicht mehr als Leseveranstaltung anbieten werden sondern schlicht durchinszeniert - wie zu sehen war, wird uns das nicht allzu schwer fallen. Das wird freilich nur eine nächste Stufe sein. Letztlich haben wir noch Anderes vor, doch dazu ein andermal, wenn‘s soweit sein wird 😉

 

Karl Valentin (Valentin Ludwig Fey), nach eigener Aussage „Volkssänger, nicht mehr“, war ein Allround-Künstler: Stückeschreiber, Kabarettist, Schauspieler, Filmpionier, Wort- & Silbensteller, Körponist, Avantgardist und einer der größten Komiker seiner Zeit. Mit unerbitt(er)lichem Humor und subversiver Sprachakrobatik demontierte er die damals herkömmliche Wirklichkeit deutscher Ausdrucksform und Lebart. Genau damit aber zugleich wurde er wie Ringelnatz und Morgenstern einer der Pioniere Werte befreiender Weiterentwicklung unserer heutigen Ausdrucksbefindlichkeiten, unseres Humors und der Satire. Er und Liesl Karlstadt (Elisabeth Wellano) beeinflussten mit ihren zeitlosen Werken & Darstellungen zahlreiche Künstler wie Bertolt Brecht, Alfred Polgar, Samuel Beckett, Loriot, Gerhard Polt, Helge Schneider und viele andere. 

Unsere „globalisierte Erde“ wähnt sich inzwischen sehr weit fortgeschritten: Karl VALENTIN- und Liesl KARLSTADT-Texte jedenfalls funktionieren heutzutage in 47(!) Sprachen. 

❤️ Ihm 🌟💫 und seiner kongenialen Partnerin 🌟💫 Liesl Karlstadt ❤️ ist dieser dadaistisch in Szene gesetzte Leseabend ohne Drahtseil und mit ohne Netz gewidmet.

Lassen Sie sich überraschen: Lotte, Joe & ich 🤗 freuen uns herzlich auf zahlreichen Besuch! 

 

 

 

PROGRAMMABLAUF:

 

HABEN S ZEIT – GEH´N S´MIT!

BLÖDSINNVERSE

DER LIEBESBRIEF

DER FEUERWEHRTROMPETER

IN DER APOTHEKE

AM HEUBODEN

TROMMELVERSE

WO IST MEINE BRILLE?

ZWANGSVORSTELLUNGEN

DIE ORCHESTERPROBE (TINGELTANGEL - Strich)

 

- PAUSE -

 

DER ENTENTRAUM – MIR HAT GETRÄUMT

KURZ UND BÜNDIG

DIE UHR VON LÖWE

SEMMELNKNÖDELN – STREIT MIT SCHÖNEN WORTEN

DER WELTUNTERGANG 

CHINESISCHES COUPLET

 

 

 

 

DAS SCHUTZHAUS GARTENFREUNDE OTTAKRING 

Steinlegasse 15, 1160 Wien 

im Internet: www.das-schutzhaus.at

 

PKW-Parken direkt am Flötzersteig  –  Öffis: Bus 48A ab U3 Ottakring bis Station Waidäckergasse, die Stiege hinauf und ca. 100 m Fußweg. 

Navi-Adresse: Flötzersteig 6  

Der Küchenchef wird für spezielle Schmankerln sowie sinnlich-schöne Weine und prickelnd-spritzige Getränke sorgen.  

 

 

Sonderpreis:  Vorverkauf mit Tischreservierung € 17.- / Abendkasse € 22.-

Regiekarten (Kollegen, Mitglieder IGFT, Gewerkschaft):  Vorverkauf  € 10.- / Abendkasse € 12.-

 

Anmeldung und Tischreservierungen NUR bei Joe Himmelbauer:  

Joes Kultur & Reiseservice (E.U.)

E-mail This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.   -   Telefon: 0676 630 32 28

                                                               

 

Erwin Leder auf fb bei Sonnen-, Schnee- & Regenschein: 

https://www.facebook.com/events/361091718024372/

 

 

 

 

 Ein  Event  des  Kultur- & Reiseclubs  JOE  HIMMELBAUER

 

 

"Semmelnknödeln & Streit mit Schönen Worten" mit Lotte Leitner und meiner Wenigkeit

und schließlich 🤗 "Der Weltuntergang" am 4. Juli 2016 im Weinhaus SITTL... 😋